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Cheyenne und Erik vor EM-Start

Junge Neubrandenburger fiebern erster EM entgegen

Für Cheyenne Kuhn und Erik Marquardt steht der erste Höhepunkt ihrer Karriere an. Für die Titelkämpfe in Ungarn rechnen sich die Sprinterin und der Diskuswerfer gute Chancen aus.

(NK 05.07.2018, Heiko Brosin) Auf der Suche nach der zu ihm passenden Sportart hat Diskuswerfer Erik Marquardt vom SC Neubrandenburg in der Vergangenheit einiges ausprobiert. Mit seiner Körpergröße von 2,02 Meter bei einem Gewicht von 108 Kilogramm hätte aus ihm vermutlich ein klasse Basketballer oder auch ein Footballer werden können. Doch heute ist der 18-Jährige Deutschlands bester Nachwuchs-Diskuswerfer bei den U18-Jährigen und steht im Aufgebot des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) für die U18-Europameisterschaften, die heute im ungarischen Györ beginnen.Der DLV hat insgesamt 54 Nachwuchsathleten nominiert. Für die 32 Mädchen und 22 Jungen ist Györ gleichzeitig die Qualifikation für die Teilnahme an den Youth Olympic Games im Herbst in Buenos Aires (Argentinien). „Begonnen habe ich mit Handball in Ribnitz-Damgarten“, erzählt der gebürtige Barther über seinen sportlichen Werdegang: „Damals habe ich auf halblinker Position gespielt.“ Auch beim Kanurennsport habe er mal reingeschnuppert. Der ehemalige Rostocker Weltklasse-Speerwerfer und heutige DLV-Bundestrainer Speerwurf (Frauen) Mark Frank habe ihn vor drei Jahren für die Leichtathletik begeistert. Auf der Suche nach einem Platz an einer Sportschule kam Erik Marquardt vor drei Jahren ans Neubrandenburger Sportgymnasium. Bei der SCN-Kugelstoß-Legende Ralf Bartels absolvierte er parallel ein mehrtägiges Probetraining. „Das hat mir damals ganz gut gefallen“, erinnert sich der 18-Jährige. Inzwischen gehört der Diskuswerfer (und Kugelstoßer) zur Trainingsgruppe von Gerald Bergmann. Und die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Vor zwei Jahren wurde Marquardt Zweiter bei den deutschen Meisterschaften in der Altersklasse der U16. 2017 holte er Bronze bei den deutschen Titelkämpfen in der U18. Mit seiner Teilnahme an der EM steht Marquardt jetzt vor seinem ersten großen internationalen Wettkampf. Entsprechend groß ist die Vorfreude. Was die Erwartungen an seinen Schützling betrifft, da hält sich Trainer Bergmann betont zurück. „Mit seinem Wurf über 58 Meter Anfang Mai hat Erik gezeigt, dass er es drauf hat“, so Bergmann: „Die Quali überstehen und einen Über-58-Meter-Wurf raushauen – das wäre ein großer Erfolg für ihn.“


Vater legte ihr das Talent in die Wiege

Diskuswerfer Marquardt ist nicht der Einzige vom SCN, der zur EM nach Ungarn reisen darf. Auch Sprinterin Cheyenne Kuhn ist in Györ mit am Start. Die erst 16-Jährige weiß, dass sie in den 100-Meter-Vorläufen auf teils ältere Sprinterinnen treffen wird. Darüber mache sie sich aber keine Gedanken, sagt sie. Auch ihr Trainer Reinhard Puhlmann hat diesbezüglich keine Bedenken. „Cheyenne hat sich gerade in den vergangenen Wochen toll entwickelt“, sagt er: „Mental ist sie viel stärker, selbstbewusster geworden.“ Am 100-Meter-Sprint gefalle ihr besonders „das Explosive“, verrät die gebürtige Neustrelitzerin, die aktuell mit 11,86 Sekunden die drittschnellste deutsche Sprinterin über 100 Meter in der weiblichen Jugend ist. Die Vorliebe für die Schnelligkeit habe sie vielleicht von ihrem Vater geerbt, erzählt sie schmunzelnd. Der sei zwar kein Sprint-Spezialist, dafür aber auf dem Fußballfeld laufstark unterwegs.

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