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SCN-Drachenboot sahnt bei EM ab

So sehen Sieger aus: Das deutsche Junioren-Team war bei der EM ein zusammengewürfelter Haufen. Neun Athleten stellte der SC Neubrandenburg, weitere kamen unter anderem aus Waren, Malchin, Neustrelitz und Hannover.

„Jetzt ist aber endgültig Schluss!“ Mit diesen Worten kehrte Andreas Jurchen von der Drachenboot-Europameisterschaft in Brandenburg zurück an den Tollensesee. Hinter dem Ressortleiter des SC Neubrandenburg lagen allerdings äußerst erfolgreiche Tage. Mit vier Gold- und drei Silbermedaillen sowie einmal Bronze stellte das deutsche Junioren-Team die erfolgreichste Nation – mit dabei neun Athleten des SCN und weitere aus Malchin, Waren und Neustrelitz. „Sportlich war das ein toller Wettkampf“, bilanzierte Jurchen: „Und die Konkurrenz war stark.“
Gemeint waren damit vor allem die Italiener und die Moldawier. Die Südeuropäer haben vor einigen Jahren ein Jugendprogramm ins Leben gerufen, das nun Früchte trägt. „Die waren austrainiert und richtig stark“, beschreibt Jurchen. Das kleine moldawische Team hingegen hätte nicht die typische Statur mitgebracht. Mit ihren Holz-Paddeln haben sie allerdings alle überrascht. „Ein sehr guter Gegner“, sagt Jurchen. Dennoch konnten sie die deutsche Mannschaft während der EM nicht immer schlagen.

Und weil das Sprichwort so schön heißt: „Man soll aufhören, wenn‘s am Schönsten ist“, zog Jurchen zusammen mit Trainer Frank-Rüdiger Behrens einen Schlussstrich. „Mit der Nationalmannschaft ist es jetzt vorbei“, erklärt Neubrandenburgs Ressortleiter. In beratender Funktion bleiben beide dem Deutschen Drachenboot-Verband (DDV) allerdings erhalten.
Dabei stand die Heim-EM in Brandenburg unter keinem guten Stern. Im Frühjahr fragte der DDV bei den Neubrandenburgern an, ob er in die Bresche springen könne, es gäbe kein vernünftiges Nachwuchsteam. Nach kurzer Bedenkzeit von Jurchen und Behrens fiel die Entscheidung positiv aus. „Seit 2011 konzentrieren wir uns eigentlich nur noch auf Deutsche Meisterschaften und internationale Wettkämpfe“, erklärt Jurchen. „Wir wollen alles im kleinen Rahmen halten.“ Und dies gelang bisher äußerst erfolgreich. Das SCN-Boot holte 2016 die Vereins-WM und wollte den Titel in diesem Jahr eigentlich verteidigen. „Ein Start bei der Club-WM in Ungarn und der Heim-EM in Brandenburg war aber nicht möglich“, erklärt der SCN-Ressortleiter. Zum Glück, wie sich im Nachhinein herausstellte, entschieden sich die Verantwortlichen für einen Start in der Nähe. Doch nun ist Schluss.
Ein Grund für den Entschluss ist der Aufwand, der dahinter steckt, und die fehlende Unterstützung durch den Verband. „Wir haben keinerlei finanzielle Hilfen bekommen und sind abhängig von Sponsoren und Unterstützern“, erklärt Jurchen. Zudem müssen auch die Eltern mitziehen, auf die finanziell einiges zukommt. „Zum Glück konnten wir den Eigenanteil auf knapp 300 Euro drücken“, sagt er. Übernachtungen und die Verpflegung würden sich nicht von alleine zahlen. Doch letzten Endes haben alle an einem Strang gezogen.
Das zeigte sich auch kurz nach der letzten Siegerehrung in Brandenburg. Sportler und Eltern hatten sich als Dank an die Trainer und Betreuer etwas überlegt. Die Paddler bedankten sich bei jedem Einzelnen für ihren Einsatz und die Betreuung vor und während der Europameisterschaft. „Das war schon sehr emotional, da flossen ordentlich Tränen“, sagt Jurchen: „Mich eingenommen.“

Nordkurier 30.08.2018

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