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Neubrandenburger Judokas feiern riesige Überraschung

Als sich die Judo-Crew vom Neubrandenburger Verein Asia Sport auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft der U18 nach Leipzig machte, konnten sie noch nicht ahnen, wie glücklich sie wenige Tage später die Heimreise antreten werden. Gründe dafür gab es so ein

Denn die Neubrandenburger kehrten mit einer Gold- und einer Bronzemedaille im Gepäck von den nationalen Meisterschaften zurück in ihre Heimatstadt. „Wir sind mega stolz“, so ein überglücklicher Asia-Trainer Raimar Helm, „damit hätten wir nie und nimmer gerechnet“. Klar, seien im Vorfeld Ziele formuliert worden, aber diese bewegten sich eher im Bereich fünfter bis siebter Platz. „Damit wären wir komplett zufrieden gewesen“, so Helm. Doch die Schützlinge von ihm und seinem Bruder Matthias Helm wuchsen in der sächsischen Landeshauptstadt über sich hinaus. So startete Alexander Kitagawa (-46 kg) mit einem Freilos in der ersten Runde, ehe er sich mit Siegen über Patryk Kloc (Hamburg) und Bastian Rhode (Nordrhein-Westfalen) für das Halbfinale qualifizierte. Dort unterlag er erst in der Verlängerung seinem Kontrahenten Luke Cabecana aus Nordrhein-Westfalen. Im Kampf um Bronze stand er dann dem Bayern Mark Nagiba gegenüber. Hervorragend eingestellt von seinem Heimtrainer Matthias Helm übernahm er gleich die Initiative und erzielte eine Wertung, die er über die Zeit brachte und die Bronzemedaille gewann.

Sie entzauberte Gegnerin für Gegnerin

Für den ganz großen Coup sorgte allerdings die Neubrandenburgerin Mia Nunweiler. In der Gewichtsklasse -78 kg startete Nunweiler als jüngste von insgesamt 23 Teilnehmerinnen. Eindrucksvoll stellte sie jedoch ihr Können unter Beweis. Sehr variabel und fintenreich entzauberte sie Gegnerin für Gegnerin und stand nach einem Freilos und drei Siegen über Maja Haffmann (Nordrhein-Westfalen), Lina Dahm (Hessen) und Amani Küster (Niedersachsen) urplötzlich im Finale. Ihre Finalgegnerin Susann Walter (Brandenburg), der sie bei der Norddeutschen Meisterschaft noch unterlegen war, hatte an diesem Tag keine Chance. Nach 3:48 Minuten stand Mia Nunweiler als neue Deutsche Meisterin fest. „Wahnsinn“, jubelte Trainer Raimar Helm, der vermutet, „dass sich Mia nun auch ins Blickfeld des Bundestrainerteams gekämpft hat.“ Doch das ist ohnehin vorerst Zukunftsmusik. Der Deutsche Meistertitel und auch der dritte Platz sind aber fix – und darauf ist man in der Viertorestadt zurecht furchtbar stolz.

Quelle: Nordkurier

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