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Unsere Leichtathleten sorgen für Glanzpunkte

Erfolge der Sprinter

Das Neubrandenburger Sprint-Talent Cheyenne Kuhn kommt langsam in Form. Die 19-Jährige vom SCN lief bei der Kurpfalz-Gala in Weinheim die 100 Meter im Vorlauf der U20 in 11,76 Sekunden und erfüllte damit die Norm (11,80) für die Europameisterschaft im Juli in Tallinn (Estland).
Im Finale konnte der Schützling von Trainer Alexander Bohr dann aber nicht mehr antreten – wegen muskulärer Probleme wollte das Duo kein Risiko eingehen. Das 100-Meter-Finale der U20 in Weinheim gewann Antonia Dellert aus Wetzlar in 11,59 Sekunden vor Sina Kammerschmitt (TG Worms, 11,76).

An die Spitze der deutschen U18-Jahresbestenliste über 800 Meter stürmte unterdessen Elija Ziem. Der 17 Jahre junge Läufer vom SC Neubrandenburg gewann bei einem internationalen Leichtathletik-Meeting in Dessau über die zwei Stadionrunden in starken 1:52,66 Minuten und pulverisierte damit seine alte Marke um fast vier Sekunden (1:56,18).
Der Schützling von Trainer Thomas Peucker war in Dessau sogar schneller als alle U20-Läufer und gewann mit Riesenvorsprung vor dem Belgier Regis Thibert (1:54,02). „Wahnsinn. Ich kann gar nicht glauben, was hier heute passiert ist. Ich bin so glücklich“, sagte er. In der europäischen Jahresbestenliste steht Ziem seit Dessau nun auf Platz fünf.
Das Lauftalent hat schwierigen Zeiten hinter sich, wegen Verletzungen stand sogar die Sportkarriere vor dem Ende. Im Vorjahr holte sich Ziem dann bei den Deutschen U18-Meisterschaften überraschend die Bronzemedaille über 400 Meter.

Auch für die anderen SCN-Läufer lief es in Dessau über die 800 Meter gut. Eine neue persönliche Bestzeit rannte ebenso Bennet Levi Köhn (U18) in 1:57,15. Für Emil Grapenthin (U20) blieb die Uhr bei 1:56,20 Minuten stehen. Der junge Diego Wald (U16) rannte in 2:15,07 so schnell wie noch nie. Charleen Buschermöhle (U16) lief in Dessau die 3000 Meter und als Jüngste im Feld in 11:38,77 Minute auf Rang fünf.

Quelle: Nordkurier

Meeting im Neubrandenburger Jahnstadion

Sven Lang ist nicht zu beneiden. Der Leitende Bundestrainer Wurf/Stoß beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) ist der entscheidende Mann bei der Frage, wer im Sommer bei den Olympischen Spielen starten darf. Als Chef in den beiden Disziplinen nominiert er die Athleten, der DLV-Leistungssportauschuss entscheidet dann am Ende. Langs Einschätzungen sind dabei aber von Gewicht. Im Kugelstoßen ist die Situation übersichtlich, weil dort momentan die große Leistungsdichte fehlt.
Im Diskuswurf ist die Lage indes höchst spannend; dort haben sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern einige Athleten die Tokio-Norm erfüllt. „Es wird spannend bleiben bis zum Schluss“, sagte Lang am Rande des Leichtathletik-Meetings in Neubrandenburg. Und Deutschlands Diskus-Asse zeigten im Jahnstadion, dass in Sachen Tokio-Nominierungen noch längst nicht alles entschieden ist. In eine gute Ausgangsposition hat sich Claudine Vita gebracht. Die 24-jährige vom SC Neubrandenburg setzte sich mit 64,25 Metern gegen Kristin Pudenz vom SC Potsdam (63,02) durch. Platz drei ging an Marike Steinacker vom TSV Bayer Leverkusen (60,38).
„Ich bin zufrieden, ich denke, dass es in die richtige Richtung geht. Für den Kopf war es wichtig, mal gegen Kristin gewonnen zu haben“, sagte die von Dieter Kollark trainierte Neubrandenburgerin. Die Potsdamerin ist die in dieser Saison überragende Diskuswerferin in Deutschland; sie hat ihr Olympiaticket so gut wie sicher. Im Kampf um die Olympiateilnahme ist Claudine Vita indes nach ihrem Erfolg wieder an Nummer 2.
Bei den Männern holte sich der Wattenscheider Daniel Jasinski mit 66,39 Metern den Sieg und erfüllte damit zugleich als fünfter Deutscher die Olympianorm. Zweiter wurde Clemens Prüfer (SC Potsdam), der mit 66,29 zum zweiten Mal die Tokio-Norm überbot, gefolgt von David Wrobel vom SC Magdeburg (65,75). Olympiasieger Christoph Harting vom SCC Berlin musste sich mit Rang fünf und 64,70 Metern zufriedengeben.
Kugelstoßerin Ritter hofft auf die Tokio-Fahrkarte
Das Kugelstoßen der Frauen gewann indes Julia Ritter vom TV Wattenscheid mit 17,81 Metern vor Katharina Maisch (LV 90 Erzgebirge, 17,43). Auch die 23-jährige Ritter möchte nach Tokio, ist von der Norm (18,50) aber noch etwas entfernt. „Ich hoffe sehr, dass ich es schaffe, werde alles dafür geben“, sagte die U18-Weltmeisterin von 2015. Der Wettkampf in Neubrandenburg sei sehr wichtig gewesen. „Ich bin wieder näher an meine Leistungen aus dem Vorjahr gekommen. Ich brauche jetzt diese Wettkämpfe“, sagte Julia Ritter.
Bei den Männern war der Ex-Neubrandenburger Dennis Lewke (DHfK Leipzig, 19,14) der Beste, gefolgt von Cedrik Trinemeier vom LV 90 Erzgebirge (19,02).
Weltklasse-Leistungen zeigten derweil die Diskuswerfer der U20. Dort warf Mika Sosna von der TSG Bergedorf die 1,75 Kilogramm schwere Scheibe auf die neue Weltjahresbestweite von 65,87 Meter. Steven Richter vom LV 90 Erzgebirge kam auf 64,25 und schob sich damit auf Platz zwei in der Welt. „Da wächst etwas heran“, sagte Bundestrainer Sven Lang, der auch U18-Mann Lukas Schober dazuzählt. Der Sportler von der LG Weißig gewann in Neubrandenburg mit 56,95 Metern. Die Werfer und Stoßer standen ganz klar im Fokus beim Neubrandenburger Sportfest, Wettkämpfe gab es im Jahnstadion aber auch im Hoch- und Weitsprung. Chima Ihenetu siegte im Hochsprung mit übersprungenen 2,04 Meter. Der Schützling von SCN-Trainer Carsten Hodea hatte allerdings unter den Wetterbedingungen zu leiden, die im Laufe des Tages immer schlechter wurden. Ständige Regenschauer und ein heftiger Wind machten vieles zur Lotterie. Den Weitsprung der U18 gewann indes SCN-Talent Nils Seefeldt mit 6,84 Metern. Hodea war auch zufrieden mit dem Auftritt von Libby Buder. Sie meldete sich nach langer Wettkampfpause mit einem Sieg im Weitsprung der U18 (5,84) zurück. Mehrkampf-Talent Hilke Thamke setzte sich zudem beim Speerwerfen mit 42,40 Metern durch.

Quelle Nordkurier

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