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Lena verpasst Olympiaqualifikation denkbar knapp

Beim Ausscheidungsrennen im Bundesleistungszentrum in Kienbaum wurden die letzten beiden Triathlon-Tickets für die Sommerspiele in Tokio vergeben.

Drama-Rennen in Kienbaum: Um läppische 13 Sekunden hat Lena Meißner die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele in Tokio verpasst. Die Triathletin vom SC Neubrandenburg wurde gestern Vormittag beim nationalen Ausscheidungsrennen in Kienbaum (Brandenburg) im Supersprint (300 Meter schwimmen, 6,8 Kilometer Rad fahren und 1,9 Kilometer laufen) in 22:06 Minuten nach einem guten Rennen Zweite. Schneller war nur Anabel Knoll in 21:53. Nur der Sieger bekommt das Tokio-Ticket. Dritte wurde Nina Eim (22:10).
„Das ist schon bitter, weil wir so damit auch nicht gerechnet hatten. Aber wir haben gewusst, dass es ein ganz enges Rennen werden würde“, sagte ihr Trainer in Saarbrücken, Christian Weimer. Als Favoriten waren andere Frauen ins Rennen gegangen – zum Beispiel Lisa Tertsch, die am Ende nur Fünfte wurde. „Das Schwimmen war okay, aber beim Wechsel hatte Lena leider ein paar Probleme, aus dem Neoprenanzug zu kommen. Da hat sie schon Sekunden verloren“, sagte Weimer. Auf dem Rad legte die Neubrandenburgerin, die am Bundesstützpunkt Saarbrücken trainiert, zwar die beste Zeit hin, beim Laufen waren dann allerdings fünf Frauen schneller. Siegerin Anabel Knoll, die knapp zwei Wochen zuvor beim Europacup in Italien noch klar gegen die SCN-Triathletin verloren hatte, überraschte indes am Ende alle Fachleute.
„Ich kann es gerade überhaupt nicht glauben. Ich wollte einfach nur mein Rennen machen“, sagte die 25-jährige Anabel Knoll hinterher und fügte hinzu: „Beim Radfahren habe ich einfach gedacht, du drückst jetzt etwas und nimmst es, wie es kommt. Vielleicht ist das ein Vorteil, wenn man nicht so mit Spannung reingeht.“
Viel Zeit wird Lena Meißner aber nicht bleiben, sich über die verpasste Olympiachance den Kopf zu zerbrechen. Schon heute steigt sie in München in den Flieger – in Italien steht am Wochenende ein Weltcuprennen an.
Bei den Männern holte sich Justus Nieschlag die letzte Fahrkarte für Olympia. Er gewann in 19:25 Minuten vor Jonas Breinlinger (19:37) und Tim Hellwig (19:42). „Es fällt jetzt extrem viel Druck von mir ab, und ich freue mich riesig, dass es geklappt hat. Jetzt werde ich mich gut auf Tokio vorbereiten und alles dafür tun, dort noch ein zweites Mal abzuliefern“, sagte Justus Nieschlag.
Die Rennen wurden als Einzelstarts ausgetragen
Damit werden Laura Lindemann, Anabel Knoll, Justus Nieschlag und Jonas Schomburg den Deutschen Triathlon Verband (DTU) in Tokio vertreten. Schomburg und Lindemann hatten sich ihre Olympiatickets schon 2019 gesichert. Lena Meißner und Jonas Breinlinger wurden von der DTU als Ersatzleute für Tokio nominiert.

Quelle: Nordkurier

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