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Vier Triathlon-Medaillen und ein geplatzter Traum

Bei den Deutschen Nachwuchs-Meisterschaften in Jena erfüllten sich für den Sportclub Neubrandenburg nicht alle Hoffnungen.

Zwei Einzelmedaillen und zweimal Edelmetall in der Mannschaftswertung – die Ausbeute der Triathleten des SC Neubrandenburg bei den Deutschen Nachwuchs-Meisterschaften in Jena sorgte bei den Verantwortlichen für gute Laune. „Aus unserer Sicht waren das sehr gute Meisterschaften. Die Mädchen in der Jugend A und B haben gezeigt, dass sie das Niveau in Deutschland mitbestimmen“, sagte Cheftrainer Frank Heimerdinger: „Die Talsohle, die wir vor zwei, drei Jahren noch durchschritten haben, aus der können wir jetzt rauskommen.“
In der Jugend A (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) belegte Emilia Dimmer in 1:02,11 Stunden den Bronze-Rang und sorgte damit für ein „sensationelles Ergebnis“, wie es Heimerdinger beschrieb: „Emilia war über Jahre nie ganz vorn, immer im Schatten anderer. Sie hat sich jetzt aber für ihren Fleiß und ihre Beharrlichkeit belohnt.“ Gold ging an Felipa Herrmann (Nordrhein-Westfalen, 1:00,57). Dazu sicherte sich Emilia Dimmer gemeinsam mit Lisa Heisig (7.) und Charlotte Funk (8.) den Titel in der Teamwertung.
Die Silbermedaille holte sich O‘nel Venter in der B-Jugend (400 Meter/10km/2,5km); die SCN-Triathletin musste in 34:09 Minuten nur der Berlinern Thalia Stach (34:01) den Vortritt lassen. „Es ist schade, dass O‘nel im Vorfeld wegen eines Infekts ein paar Tage pausieren musste, sonst wäre sogar der Titel drin gewesen“, sagte der Trainer. In der Mannschaftswertung landeten die SCN-Dreikämpferinnen O‘nel Venter, Franziska Jeschke (6.) und Jette Gonschorek (10.) auf Platz zwei.

Bitter verliefen die nationalen Titelkämpfe hingegen für Till Kramp. Als Vierter bei den Junioren verfehlte der 19-Jährige nicht nur den erhofften Podiumsplatz, sondern auch die Teilnahme an der Weltmeisterschaft Mitte Oktober auf den Bermudas.
Am Ende fehlten Kramp elf Sekunden auf Rang drei, den sich überraschend Jasper Ortleb (Saarland) sicherte. „Das ist ärgerlich und ein großer Wermutstropfen für uns, weil du mit Platz drei bei der WM dabei gewesen wärst. Aber diesen Jasper Ortleb hatte wirklich niemand auf der Rechnung, niemand“, sagte Frank Heimerdinger, der einräumte, dass mit dieser Situation im Rennen alle etwas überfordert gewesen seien: „Wir konnten nicht reagieren, bei Till hat es dann auch im Kopf angefangen zu arbeiten, er ist fest geworden.“
Das sei bitter und enttäuschend, aber so etwas gehöre eben auch zum Leistungssport dazu. „Till wird daraus lernen“, sagte Heimerdinger. Den Titel bei den Junioren gewann erwartungsgemäß der Darmstädter Henry Graf in 54:40 Sekunden. Till Kramp lief nach 55:17 Minuten ins Ziel.
Bei den Juniorinnen wurde Jule Behrens, ebenfalls aus Darmstadt, in 1:00,33 Stunden Deutsche Triathlon-Meisterin. Natascha Duske vom SC Neubrandenburg belegte Rang 14 (1:03,20). Pech hatte Hannes Venter in der Jugend A. Der Neubrandenburger lag aussichtsreich im Rennen, stürzte aber auf der Radstrecke und verlor dadurch den Anschluss an die Spitzengruppe. Am Ende musste er sich mit Rang 16 (58:11 Minuten) zufriedengeben. „Das war wirklich schade. Hannes war auf Kurs Top ten“, sagte der Trainer.
Einen schönen Erfolg in Jena feierte indes Milan Müller vom TC Fiko Rostock in der B-Jugend, der die gesamte Konkurrenz völlig überraschte und gewann. Das B-Jugendrennen wurde in Thüringen aber nicht als Deutsche Meisterschaft gewertet, weil die Titel dort bereits im Juli beim Chaosrennen in Schongau vergeben wurden.

Quelle: Nordkurier

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